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11
Mrz
2009

Buchfink und Känguru

Ihr erinnert Euch vielleicht an meinen Eintrag über jenen Buchfink, der jeweils so blindwütig auf unsere Bürofenster einhackt.

Gestern kam Herr T. nun freudestrahlend in mein Büro und sagte: "Ich habe des Rätsels Lösung! Hör Dir mal das hieran!"

"Das hier" ist die Geschichte eines tapferen Innerschweizer Wahl-Australiers. In einem Bungalow irgendwo im Busch springt nachts ein Känguru durchs Fenster in sein Familienbett. Offenbar hatte das Tier in der Scheibe sein Spiegelbild entdeckt, sich einem Rivalen gegenüber gewähnt und attackiert - genau in jenem Moment, als das Fenster aufging. Was der Held unserer Geschichte machte? Naja, hört es Euch selber an...

Jedenfalls schloss Herr T. messerscharf: "Wenn Kängurus ihre Spiegelbilder in Fensterscheiben angreifen... Warum sollten es nicht auch Buchfinken tun?"

Wunderbar. Dann hättest Du Recht gehabt, Veronika.

Nur: Für uns in Frogg Hall ergibt sich aus dieser Erkenntnis ein unangenehmes Dilemma:
Sollen wir den Vogel quälen und ihm jeden Tag die nervtötende Präsenz eines unbesiegbaren Gegners zumuten?
Oder sollen wir uns quälen und auf die kärgliche Morgensonne verzichten, die dieser Tage unsere sonst so düsteren Büros erhellt?
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