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5
Nov
2008

Achtung, Köpfe runter!

Aha. Es ist soweit. Die Neue Zürcher Zeitung baut Stellen ab. Sie reagiert damit als erstes Medenunternehmen auf die Krise. Andere werden folgen, da bin ich sicher.

Im Westen nichts Neues also. Die Medienbranche verhält sich diesmal genau gleich wie die letzten drei oder vier Male in den letzten 10 oder 15 Jahren: Und wir Angestellten halten die Köpfe runter, malochen und sind froh, dass wir einen Job haben.

Irgendwie hatte die Frogg sich das anders vorgestellt, als sie im Januar ins Schneetreiben starrte und wusste, dass die Krise kommen würde. Irgendwie hatte sie mit einem plötzlichen Bruch gerechnet. Mit einem sinkenden Gefühl in der Magengrube. Mit einer grossen Leere und dann damit, dass für einmal alles anders sein würde. Für alle. Hart, aber aufregend. Dass sich plötzlich neue Perspektiven auftäten. Dass sie plötzlich auf eine ganz neue Art gebraucht würde.

Aber das war wohl bloss der Optimismus, die vor dem quälenden déja-vu schützt.

Es wird alles wie gehabt.

Und das Traurigste daran ist: Vielleicht ist es sogar besser so.
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