28
Mrz
2008

Von der Leine gelassen

Manchmal kommt es mir vor, als sei ich wochenlang ein braver Hund gewesen, irgend so ein kurzbeiniger. Als sei ich wochenlang einem unsichtbaren Herrchen gefolgt. Als hätte ich an seiner Leine immer dieselben Strassenecken besucht, dieselben Baumwurzeln beschnuppert, als hätte ich folglich immer dasselbe gedacht, geträumt, und gefühlt, Tag für Tag. Und als sei dann eines Abends im Dämmerlicht jemand gekommen, hätte mich vor einer frischen, kühlen Wiese von der Leine gelassen und mir erlaubt, mich für einen Abend lang in diese Wiese zu stürzen in ein neues Abenteuer.

Gestern war so ein Abend. Danke Dir und Dir und Dir! Und auf weitere Abenteuer!
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