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    <title>Journal einer Kussbereiten : Rubrik:vor der Flimmerkiste</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>diefrogg</dc:publisher>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:date>2009-09-05T22:29:45Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/froggblog/images/icon.jpg">
    <title>Journal einer Kussbereiten</title>
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    <title>Mobbing auf dem Bauernhof</title>
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    <description>Zur Zeit erregt ein Werbefilm für Schweizer Obst am Schweizer Fernsehen meinen Ärger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/h7XvoK8fTS0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/h7XvoK8fTS0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstoss erregt bei Frau Frogg die Stelle, an der der Hund sagt: &quot;...bevor der anger wider chunt&quot;. (Auf Hochdeutsch: ...&quot;bevor der andere wieder kommt&quot;). Der Hund meint den dümmliche Gänserich mit der Quakstimme. Offenbar ärgert sich der Köter über die Gans. Und das sagt er dem Publikum in anbiederndem Ton - als es der Vogel noch nicht hören kann. Damit erfüllt dieses &quot;bevor der anger wider chunt&quot; erfüllt meines Erachtens den Tatbestand des Mobbing: Der Hund sucht das Publikum als Verbündeten gegen den ohnehin schon schwächeren Gänserich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, okay! Es ist ja nur Fernsehwerbung! Warum sollten sich Werbefiguren plötzlich vorbildlich verhalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, okay, aber nume zum säge: Es nimmt ausgerechnet unserer Frau Frogg, einer grossen Zwetschgenliebhaberin, die Lust auf den Kauf von Schweizer Zwetschgen. Denn wenn schon die Tiere unter diesen Obstbäumen so lieblos miteinander umgehen - wie steht es dann erst mit den Menschen?</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>vor der Flimmerkiste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-04T07:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/5550645/">
    <title>Frau Frogg&apos;s Fernsehwoche</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/5550645/</link>
    <description>Am Sonntag endete hoch offiziell meine Zeit als &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=215496&quot;&gt;Nachtschattengewächs&lt;/a&gt;*. Das hat auch gute Seiten. Zum Beispiel bin ich jetzt wieder frei, meine Abende vor dem Fernseher zu verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zwanzig hätte ich ja nie gedacht, dass ich einmal gern fernsehen würde. Die junge Frogg verabscheute, ja, boykottierte die Mattscheibe. Fernsehen war in ihren Augen nichts für richtige Leute. Es war etwas für Menschen, die sich eigentlich eher wie Pflanzen benehmen.  Dachte sie damals. Aber dann veränderte sich die Frogg. Sie arbeitete tags, war abends müde, ach was, gerädert. War manchmal nicht mehr in der Lage, sich vom Sofa vor der Flimmerkiste zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als würde der Geist aus der Mattscheibe sich für ihre jugendliche Verachtung rächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde also fernsehen. Fortan wird meine Fernsehwoche so aussehen:&lt;br /&gt;
Den Auftakt bildet stets die &lt;b&gt;Tagesschau&lt;/b&gt; auf SF1. Nur so hat der Abend seine rechte Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;b&gt;Montag&lt;/b&gt; beginnt dann mit &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/4585453/&quot;&gt;Desperate Housewives&lt;/a&gt; auf SF2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.tvfanatic.com/images/gallery/desperate-housewives-cast.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(Quelle, passend: www.tvfanatic.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der letzten Staffel wollte ich ja aussteigen. Die Stories um die Weiber waren mir zu vorhersehbar geworden. Aber als ich &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Desperate_Housewives&quot;&gt;Gabby&lt;/a&gt; (ganz links im Bild) überraschend rundlich und mit zwei dicken Töchtern wiedersah, überlegte ich es mir doch noch einmal anders. Danach will Herr T. &lt;b&gt;Grey&apos;s Anatomy&lt;/b&gt; sehen, aber das langweilt mich. Zu viel Pathos. Zu viel Blut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 21.50 Uhr tue deshalb jeweils etwas Vernünftiges. Zum Beispiel bloggen. Dann folgt die Nachrichtensendung &lt;b&gt;10 vor 10&lt;/b&gt; auf SF1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.menschenmitmeinungen.ch/images/referenten/StephanKlapproth1.jpg&quot; alt= &quot;width=20%&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: www.menschenmitmeinungen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht etwa, weil Moderator Stephan Klapproth die weissesten Beisser weit und breit hat. Nein. 10 vor 10 schaue ich mir an, damit ich weiss, wann ich ins Bett muss. Ich kenne nämlich Deutsche, die sagen: &quot;Alle Schweizer gehen nach 10 vor 10 schlafen.&quot; Und manche Schweizer sagen, 10 vor 10 sei der grösste Sexkiller der Schweiz. Für News-Journalisten ist sie sowieso Pflicht. Nicht, dass sich daraus Schlüsse über das Sexleben von News-Journalisten ziehen liesse... Ihr seht also, die Sendung ist stets in aller Munde. Man muss sie gesehen haben. Und ich gehe danach auch tatsächlich ins Bett - um dort noch eine Stunde zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;b&gt;Dienstagabend&lt;/b&gt; steht bei mir jeweils der &lt;b&gt;Dienstagskrimi&lt;/b&gt; auf dem Programm. Seltsamerweise. Denn das Dienstagsrimi-Gucken war schon das heiligste Ritual meiner Eltern. Als junger Mensch fand ich ihn deshalb das Schlimmste von Allem. Aber irgendwie hat er sich wieder in mein Leben geschlichen, der Dienstagskrimi. Und so hänge ich mit Herrn T. auf dem trauten Zweiersofa, lasse &quot;Ein Fall für Zwei&quot; oder etwas Ähnliches über mich ergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://p3.focus.de/img/gen/Y/x/HBYxMszP_Pxgen_r_220xA.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Abend bleibe ich dann einmal im Monat länger auf als bis &quot;10 vor 10&quot;: zum &lt;b&gt;Literaturclub&lt;/b&gt;. Das belohnt für etwaige Langeweile beim Krimi. So viele gescheite, eloquente Frauen aufs Mal! So viele interessante Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;b&gt;Mittwoch&lt;/b&gt; kommt auf dem Schweizer Fernsehen diese unerträgliche Sendung &quot;Deal or No Deal&quot;. Eine Unterhaltungsendung mit leicht bekleideten Frauen in blonden Perücken und Geldkoffern. Zum Weinen langweilig. Am Mittwoch werde ich ausgehen müssen - es sei denn, SF2, Arte oder ORF lockten mit einem erträglichen Spielfilm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zu dumm, dass man nach fast zwei Jahren Existenz als Nachtschattengewächs fast nicht mehr weiss, wie Ausgehen geht. Denn auch am &lt;b&gt;Donnerstag&lt;/b&gt; werde ich ausgehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;b&gt;Freitag&lt;/b&gt; muss ich zum Glück weiterhin abends arbeiten. Denn am Fernsehen gibts da ja nichts als Unterhaltungssendungen, Horror und Action. Halt, nein: Auf dem Schweizer Fernsehen gibts die Polit-Diskussion &lt;b&gt;Arena&lt;/b&gt;. Aber wer will sich an einem Freitagabend die rituellen Wadenbeissereien zwischen SVP und SP auch noch anhören?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;b&gt;Samstag&lt;/b&gt; ist Herr T. häufig weg. Wenn ich dann nicht auch ausgehe, mache ich mir einen gemütlichen Fernsehabend. Der Samstag ist überhaupt der beste Fernsehabend der Woche. Die Programmgestalter scheinen ihn eigens für spielfilmsüchtige Nachtschattengewächse geplant zu haben. Und falls das einmal nicht stimmen sollte, hat die Frogg wohlweislich ein paar DVDs auf Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich am &lt;b&gt;Sonntag&lt;/b&gt; nicht arbeite, streiten Herr T. und ich: Er will den &lt;b&gt;Tatort&lt;/b&gt;. Ich habe mich noch nicht damit abgefunden, dass die Segnungen des Samstags vorbei sind und will einen Spielfilm. Zwischendurch zappen wir jeweils kurz auf &lt;b&gt;Anne Will&lt;/b&gt;, und dann gehts zum obligatorischen Teil: &lt;a href=&quot;http://www.sf.tv/sendungen/giacobbomueller/index.php&quot;&gt;Giacobbo/ Müller&lt;/a&gt;. Mit Abstand die beste Satiresendung, die das Schweizer Fernsehen zu bieten hat (wahrscheinlich die einzige). Die Sendung hatt(e) in &lt;a href=&quot;http://bazonline.ch/kultur/fernsehen/Peter-Tate-tritt-kuerzer/story/13889765&quot;&gt;Peter Tate&lt;/a&gt; eine echte Kultfigur. Diskussionen über die Frage, ob der sympathische Engländer wohl wiederkommt, verleihen auch Abendgesellschaften unter studierten Zeitgenossen Würze und Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://profile.ak.facebook.com/object3/434/41/l10299972227_7756.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: profile.ak.facebook.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wobei ich anfügen möchte, dass mein Job sich anders entwickelte als ursprünglich erwartet. Ich freundete mich nicht nur mit Britney Spears an. Nein. Eine Zeitlang hatte ich jeden Nachmittag Besuch von Nicolas Sarkozy. Ueli Maurer lächelte mich an, dann schlug die Bankenkrise mir täglich mehrmals die Faust in die Magengrube. Sonntags telefonierte ich regelmässig mit einem Ständerat, dessen Namen ich hier für mich behalte. In letzer Zeit hatte ich auch abendliche Zusammentreffen mit Barack Obama. Leider sind sie meist etwas hektisch. Dennoch werde ich sie vermissen.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>vor der Flimmerkiste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-01T21:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/5500990/">
    <title>Bogart und Blanc</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/5500990/</link>
    <description>Lange Jahre war ich froh, dass sich mir keine Gelegenheit bot, mir &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gilberte_de_Courgenay_(Film)&quot;&gt;Gilberte de Courgenay&lt;/a&gt; anzusehen. Ich hätte mich nur geärgert. Der Streifen ist &lt;b&gt;der&lt;/b&gt; Kultfilm der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Aktivdienst&quot;&gt;Aktivdienst&lt;/a&gt;-Generation des Zweiten Weltkriegs. Und die steht für alles, was der jungen Frogg als verstaubt und dazu noch heucheleiverdächtig galt: Da waren all jene Männer, die brav an der Grenze standen und glaubten, sie hätten Hitler davon abgehalten, uns über die Türschwelle zu trampeln. Dass sich unsere Regierung ganz schön bei den Deutschen anbiederte und unsere Firmen gute Geschäfte mit ihnen machten, taten sie gern mit den zwei Sätzen ab: &quot;Das versteht Ihr gar nicht. Das waren eben harte Zeiten damals.&quot; Dass es mit ein Grund gewesen sein dürfte, warum Hitler sich so wenig für das kleine Land an seiner Südgrenze interessierte, lassen sie sich lieber nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit hat die Emotionen zu diesem Thema etwas gemässigt, auch jene der Frogg. So konnte ich mir Gilberte de Courgenay gelassen als Klassiker der &lt;a href=&quot;http://www.geschichte-schweiz.ch/geistige-landesverteidigung.html&quot;&gt;geistigen Landesverteidigung&lt;/a&gt; zu Gemüte führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/RdaeFuEXY4E&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/RdaeFuEXY4E&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod der von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Anne-Marie_Blanc&quot;&gt;Anne-Marie Blanc&lt;/a&gt;, die die Titelheldin spielte, bot der Frogg und Herrn T.einen guten Anlass. Blanc schaffte es rechtzeitig, sich den Staub Aktivdienstes von den Schultern zu schütteln und wurde zur grossen alten Dame des Schweizer Films. Am Freitag wurde bekannt, dass sie gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.prixwalo.ch/typo3temp/pics/dd9184999c.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.prixwalo.ch/&quot;&gt;http://www.prixwalo.ch/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wurde ihr am Schweizer Fernsehen gestern Abend eine ausführliche Würdigung zuteil. Da Herr T. erkältet ist, schleppte ich ihn für einmal nicht ins Kino, sondern schaute mit ihm fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es ja mit Klassikern so eine Sache. Manche sind alt geworden. Wenn Frische und Aktualität ihre Schwächen nicht mehr überstrahlen, dann sind sie bestenfalls blass aber würdig, schlimmstenfalls einfach peinlich. &quot;Gilberte&quot; ist irgendetwas zwischendrin. Der Humor funktioniert nur noch an wenigen Stellen, die Dialoge sind einfach nur sentimental. Dem legendären US-Klassiker &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Casablanca_(Film)&quot;&gt;Casablanca&lt;/a&gt; (auch zum Zweiten Weltkrieg) kann das Streifchen jedenfalls in keinster Weise das Wasser reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/pwjRwAJXuYM&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/pwjRwAJXuYM&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, das ist auch viel verlangt. Ich meine: Wer schlägt so etwas: &lt;b&gt;Rick&lt;/b&gt;(Humphrey Bogart, fordert vom korrupten Vichy-Offizier mit der Waffe in der Hand ein Visum und sagt): &quot;Machen Sie vorwärts! Eine Pistole zielt direkt auf Ihr Herz.&quot;&lt;br /&gt;
Darauf der &lt;b&gt;Vichy-Offizier&lt;/b&gt;: &quot;Das ist meine am wenigsten verwundbare Stelle.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher nicht &quot;Gilberte de Courgenay&quot;! Und doch habe ich zwischen den beiden Filmen eine überraschende Parallele entdeckt: Die Helden beider Filme, Rick und Gilberte, sind in eine Dreiecksbeziehung verwickelt. Beide verzichten schliesslich auf die Erfüllung ihrer Liebe - zu Gunsten des Rivalen oder der Rivalin. Rick rettet seiner Geliebten Ilsa und ihrem Mann Laszlo das Leben. Gilberte verliebt sich in den Soldaten Hasler, führt ihn aber schliesslich seiner Tilly zu, in die er zuvor verliebt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also die Entsagung, die Menschen in schweren Zeiten zu Helden macht. Eigentlich ganz einfach. Und trotzdem so romantisch verbrämt! Schlechte Zeiten sollen wir ja jetzt wieder bekommen. Da merke ich mir das für mein nächstes Buch!</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>vor der Flimmerkiste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-08T10:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/5210189/">
    <title>Zauberhafter Film</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/5210189/</link>
    <description>Herr T. wird bald 50. Zu seinem Geburtstag haben ihm &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=208849&quot;&gt;Ella&lt;/a&gt; und ihr Freund, der Künstler, eine DVD geschenkt: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,507815,00.html&quot;&gt;Auf der anderen Seite&lt;/a&gt; von Fatih Akin. Die beiden wissen eben, dass wir uns immer noch in einer nur langsam abklingenden Phase der Türkei-Begeisterung befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte man Geburtstagsgeschenke ja erst konsumieren, wenn der Geburtstag gefeiert ist. Aber schon gestern Abend, drei Tage vor Herrn T.s Geburtstag, konnten wir uns nicht mehr bremsen und  haben uns den Film angesehen (Als Alternative für einen müden Abend stand nur Dr. House auf dem Programm - und der langweilt mich noch einmal zu Tode! Immer dasselbe Handlungsschema! Ich fürchte sehr, nicht einmal Dr. House selber hätte ein Heilmittel, sollte er mich mit der Langeweile, die er verbreitet einmal ins Spital befördern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Auf der anderen Seite&quot; erwies sich als mehr denn brauchbarer Ersatz. Der Film ist zauberhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst liess er sich ja so melancholisch an wie all jene Streifen, die Herr T. und ich etwas abfällig als deutsche, türkische oder polnische Problemfilme bezeichnen. Aber dann merkten wir: Das kleine Werk ist voll abgründiger Heiterkeit und voll grosser Tragik. Da brechen Familien auseinander. Da sterben junge Menschen. Da sucht einer der anderen und reist dafür über Hunderte von Kilometern. Dabei wäre der andere doch so nah, ja, in Sichtweite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Film hat den allerbesten offenen Schluss, den ich je gesehen habe. Genau im richtigen Moment setzt  Held Nejat sich ans Ufer des Schwarzen Meeres und beginnt auf seinen Vater zu warten, der da draussen am Fischen ist. Ab jetzt kann alles geschehen: Es kann noch mehr Tote geben. Wieder können Menschen einander um Haaresbreite verpassen. Oder es kommt endlich zur Versöhnung kommen, zum  Ende der Sucherei. Wir erfahren es nicht. Wir müssen es uns selber ausdenken, und das ist wunderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine kleine Kostprobe (leider gewichtet sie das Problemfilmhafte an dem Werk zu stark, lasst Euch also nicht abschrecken):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/7XNBJvFe1QI&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/7XNBJvFe1QI&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>vor der Flimmerkiste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-23T09:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4585453/">
    <title>Böse böse böse</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4585453/</link>
    <description>Dieser Tage suhlt sich die Frogg in der dritten Staffel von Desperate Housewives  auf DVD, stundenlang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.tvserie.org/img/desperate-housewives.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die &quot;Weiber&quot; immer geliebt. Vor allem Bree (ganz links) und Gabrielle (ganz rechts). Die beiden sind manipulative Hexen, ach was, es gibt gar kein passendes Schimpfwort für Gestalten von soviel Bosheit, Verlogenheit und Selbstsucht. Schön und gut. Doch reale Frauen sind nicht so, denke ich. Nicht, dass die Frauen, die ich kenne, nie manipulativ oder selbstsüchtig wären. Meist jedoch schiebt sich genau dann, wenn sie es sind, eine Wolke der Unsicherheit und des Selbstbetrugs vor ihr Gesichtsfeld. So sehen sie ihre eigene Intrige nicht und verpatzen sie womöglich. Ja. Darüber weiss auch Madame Frogg ein Lied zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit habe ich allerdings wieder ein paarmal Männern beim Reden über Frauen zugehört. Ich habe festgestellt: Vor allem bürgerlich orientierte Männer mit Scheidungserfahrung halten Frauen grundsätzlich für geldgierig und höchst berechnend. Und mir ist durch den Kopf gegangen, dass Desperate Housewives das Kind eines Mannes ist: Die Serie stammt vom &quot;etwas konservativen, schwulen Republikaner&quot; &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Cherry&quot;&gt;Marc Cherry&lt;/a&gt;. Ich habe mich zu fragen begonnen: Glauben Männer, dass Frauen so sind?</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>vor der Flimmerkiste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-05T14:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4570131/">
    <title>Die besten DVDs</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4570131/</link>
    <description>Eben habe ich mir mein überraschendstes Weihnachtsgeschenk zu Gemüte geführt: Die DVD &lt;b&gt;Drei Nüsse für Aschenbrödel &lt;/b&gt;. Ein Genuss. Das ultimative Wintermärchen für lebenshungrige Prinzessinnen zwischen 6 und 66. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.telecran.lu/upload/image/InternetDreiNuesse.jpg.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Pipistrella!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk tut der Frogg&apos;schen DVD-Sammlung gut. Die ist etwas schwach auf der Brust, weil: Es gibt Dinge, die die Frogg zum Weinen langweilig findet. Zum Beispiel Fussball. Oder Technik. Deshalb ist sie bei der Anschaffung neuer technischer Geräte immer Jahre hinter dem Durchschnittseuropäer her. Auch einen brauchbaren DVD-Player schaffte sie sich erst im Herbst 2007 an. Drei DVDs hatte sie allerdings schon vorher besessen. Weil ihr manchmal ein Meisterwerk der Filmgeschichte begegnet war, wenn sie, wie von magischer Hand geführt, in die DVD-Abteilung einer Buchhandlung geirrt war. Meisterwerke, die sie dann einfach hatte kaufen müssen. Diese drei waren es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fluch der Karibik No 1:&lt;/b&gt; Weil sie als eine der ersten, jawohl, der &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=133736&quot;&gt;ersten&lt;/a&gt; im deutschen Sprachraum gemerkt und noch viel zu zurückhaltend  in Worte gefasst hat, wie epochal hinreissend Johnny Depp als Pirat ist (Filmkritiker merken sowas ja nicht). &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img.timeinc.net/time/daily/2006/0607/pirates_caribbean0706.jpg&quot; width=&quot;50%&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;O Brother Where Art Thou:&lt;/b&gt; Weil die Brüder Coen tolle Filmemacher und die Odyssee einer der spannendsten Stoffe der westlichen Kulturgeschichte ist. Und weil der Streifen einen berauschenden Soundtrack hat.&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.artechock.de/film/image/kritik/o/obrwha.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bram Stokers Dracula &lt;/b&gt;von Francis Ford Coppola: Der beste Film, der je über Sex gemacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rathcoombe.net/horror/bramstoker-dracula.jpg&quot; width=&quot;30%&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das DVD-Gerät dann da war, nahm sich dieser Vorrat, so essenziell er sein mochte, doch plötzlich etwas kümmerlich aus. Zum Glück schenkte &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/4398309/main&quot;&gt;Helga &lt;/a&gt; mir im Herbst noch eine Scheibe, die sie selber nicht mochte: &lt;b&gt;Vanity Fair&lt;/b&gt;. Ich mag den Film, ein opulentes Porträt der rücksichtslosen sozialen Aufsteigerin Becky Sharp. Einer Aufsteigerin, die von Filmemacherin Mira Nair mit deutlich mehr Verständnis gezeichnet wird als von ihrem Schöpfer, dem Romancier William Thackeray. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Weihnachten bekam ich dann vom Herrn T. die gesamte dritte Staffel von &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=208182&quot;&gt;Desperate Housewives&lt;/a&gt;. Die Serie, die ich zur Hälfte verpasst hatte, weil ich ja jetzt ein &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=215496&quot;&gt;Nachtschattengewächs&lt;/a&gt; bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die nächsten paar Wochen bin ich also wieder ausgerüstet.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>vor der Flimmerkiste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-30T11:52:00Z</dc:date>
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