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    <title>Journal einer Kussbereiten : Rubrik:in frogg hall</title>
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    <dc:publisher>diefrogg</dc:publisher>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-17T18:15:11Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/froggblog/images/icon.jpg">
    <title>Journal einer Kussbereiten</title>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4925783/">
    <title>Mein Kleiner</title>
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    <description>Es ist weit herum bekannt, dass kinderlose Menschen sich ein Ersatzobjekt zum Hätscheln, Hegen und Pflegen suchen. Verbreitet ist etwa das Klischee vom gut situierte Ehepaar mit  dem flauschigen Golden Retriever. Auch meine Freundin &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/4398309/&quot;&gt;Helga&lt;/a&gt; hat Ersatzkinder: Ihr laufen immer wieder herrenlose, halb verhungerte Katzen zu, die sie jeweils hingebungsvoll aufpäppelt. Wir Single-Mittdreissigerinnen von &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=120717&quot;&gt;Brav und Bieder&lt;/a&gt;  hatten in den neunziger Jahren sogar unseren eigenen Witz über dieses Thema: In den Kiosken unserer Pendelbahnhöfe sahen wir das Buch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nicht_ohne_meine_Tochter_(Film)&quot;&gt;Nicht ohne meine Tochter&lt;/a&gt; herumstehen und fanden, bei uns würde ein solches Buch &quot;Nicht ohne meine Zimmerpflanze&quot; heissen. Denn wir hatten weder Zeit für Hunde noch für Katzen. Und schon gar nicht für Töchter. Aber wir hatten wenigstens Zimmerpflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später hat die Frogg dann die Pflege ihrer Zimmerpflanzen Herrn T. überlassen.  Und das Kinderkriegen liess sie auch bleiben. Aber jetzt hat sie einen neuen Schützling. Den hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;baum&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/froggblog/images/baum.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr T. entdeckte ihn neulich in einem Topf voller wild gewordener Pfefferminze auf unserem Balkon. Ihm fielen die grossen Keimblätter des Pflänzchens auf (sie sind im Bild noch als dürre Anhängsel zu sehen). &quot;Was ist denn das?&quot; fragte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das könnte ein Baum werden&quot;, sagte die Frogg. Doch was für einer? Das wusste sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Neugier aber wuchs mit  der kleinen Pflanze und sie konnte nicht aufhören, laut über sie nachzudenken. Bis Herr T. sagte: &quot;Wenn Du wirklich wissen willst, was das wird, musst Du es ausgraben. Sonst wird unsere Pfefferminze es verdrängen.&quot; Denn Herr T. hatte gelernt: Die Pfefferminze in unserem Balkontopf ist ein fremdenfeindliches Gewächs. Es hat schon Basilikum und Schnittlauch und allerhand Unkräuter aus dem Topf geekelt, und sogar Moos. Nur Löwenzahn ist ihm gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also topfte ich den Kleinen um und gebe ihm seither tüchtig Wasser und etwas Dünger. Und ich streichle ihn mindestens zehnmal am Tag mit liebevollen und neugierigen Blicken. Ich kann kaum erwarten zu wissen, was einmal aus ihm wird. Die Hoffnung, dass er zu einer stattlichen Eiche herananwächst, habe ich aufgegeben, als ich die zwei neuen Blätter sah. Wenigstens wird er auch keine Brennnessel, dazu ist der Stamm schon zu verholzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was dann? Eine Zimmerlinde? Eine Haselnussstaude? Doch noch ein Brombeerstrauch? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fürchte bereits, dass er mich enttäuschen wird: Dass aus ihm eines dieser unscheinbaren, strauchartigen Gewächse wird, die wie holziges Unkraut unter Hecken wachsen. Die nicht blühen und keine Früchte tragen und jeweils im Frühling von einem scheusslich heulenden Heckenmäher weggefräst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls er das wirklich wird... Was soll ich dann mit ihm machen?</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-14T12:57:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Urlaubsbilanz</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4901404/</link>
    <description>Nach drei Monaten Urlaub fühle ich mich wieder mehr wie ein Mensch als wie ein angedörrtes &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=215496&quot;&gt;Nachtschattengewächs&lt;/a&gt;. Ich habe mir fest vorgenommen, dafür zu sorgen, dass es auch so bleibt.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T09:55:00Z</dc:date>
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    <title>Ein grosser Moment</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4847991/</link>
    <description>Vor rund einer halben Stunde habe ich den ersten Entwurf meines Krimis fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gratuliert jetzt lieber noch nicht. &lt;a href=&quot;http://www.krimi-couch.de/krimis/ian-rankin.html&quot;&gt;Ian Rankin &lt;/a&gt; macht bei seinen Büchern sechs Entwürfe (!!!) Und ich weiss immerhin schon, dass meine Arbeit, glaube ich, eben erst begonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dennoch: So weit bin ich noch nie mit einer so langen Geschichte gekommen. 96 Seiten...</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-08T16:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4764900/">
    <title>Eine Seite füllen</title>
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    <description>Endlich weiss ich, wie es ist, an einem Buch zu arbeiten. Es ist... nein, ich kann es gar nicht beschreiben. Ich lasse ausnahmsweise einen Könner sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Man steht morgens voller Angst auf, weil man keine Ahnung hat, wie man eine bestimmte Szene schreiben soll. Am Abend hat man eine Seite gefüllt und fühlt sich grossartig*. Nicht wegen dessen, was in der Szene geschieht, sondern, weil man diese eine Seite geschafft hat.&quot; (Philip Roth im TagiMagi vom 8. Februar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ich muss allerdings sagen, dass ich mich am Abend nicht immer grossartig fühle. Manchmal fühle ich mich auch einfach hundemüde. Oder von mindestens vier Sorten Zweifeln sowieso ihren Unter-, Seiten- und Nebenzweifeln zernagt. Und ich verstehe endlich &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/3768227/main&quot;&gt;Hunter S. Thompson&apos;s&lt;/a&gt; Bemerkung über Schreiben und Sex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber manchmal, doch, manchmal fühle ich mich am Abend grossartig. Oder jedenfalls gar nicht so schlecht.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-06T17:37:00Z</dc:date>
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    <title>Krimi oder Blog?</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4685632/</link>
    <description>Dank meinem Urlaub, das wusste ich schon letzte Woche, würde ich endlich Zeit zum Schreiben haben. Aber was sollte ich schreiben? Sollte ich endlich an meinem Krimi weiterbasteln? Oder sollte ich an meinen Blog-Projekten arbeiten? Ich fühlte mich hin- und hergerissen wie &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Susan_Mayer&quot;&gt;Susan Mayer&lt;/a&gt; aus &quot;Desperate Housewives&quot; zwischen ihren zwei Ehemännern in spe: Hier Mike, der geheimnisumwitterte Klempner mit den einschlägigen Vorstrafen, den sie schon lange liebt. Dort Ian der kluge, witzige und steinreiche Verleger, der sich irgendwie in ihr Leben gedrängt hat. &lt;br /&gt;
Hier der Krimi, an dem ich seit anderthalb Jahren nage. Wobei mich immer wieder Hörstürze und Arztbesuche von der Arbeit abgehalten haben. Im Grunde ein hoffnungsloses Projekt, sagt Buchautor T. Ich wäre nie fleissig genug, ein Buch zu schreiben, sagt er. &lt;br /&gt;
Da meine Blogs, auf die ich ganz süchtig bin. Aber ehrlich: Kann einen so etwas wie bloggen drei Monate lang ausfüllen? Nur bloggen? sagte Herr T. neulich Da würdest Du Deinen wertvollen Urlaub aber sehr ineffizient nutzen! &lt;br /&gt;
Und er hat recht. Und doch&lt;br /&gt;
Nun ja. Am letzten Freitag hatte ich dann endlich die Inspiration, die ich brauchte: Beim Aufstehen nach dem Mittagsschläfchen vor meiner letzten Spätschicht sah ich das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wauwilermoos&quot;&gt;Wauwilermoos&lt;/a&gt; vor mir. Eine Landschaft so flach und melancholisch wie der Boden einer alten Bratpfanne. Eine Landschaft, deren Geschichte in meinem Krimi eine zentrale Rolle spielt. Und ich wusste: Ich will dorthin zurück.&lt;br /&gt;
Deshalb mache ich jetzt gerade beides: Ich arbeite an meinen Blogprojekten und meinem Krimi.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-07T11:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4680802/">
    <title>Richtig Urlaub</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4680802/</link>
    <description>Freunde, die Frogg hat Urlaub. Ich meine: richtig Urlaub, drei Monate lang. Dies hier ist der zweite Tag. Wieso man drei Monate Urlaub macht, wenn man keine Weltreise oder wenigstens einen, zwei Monate trampen in Patagonien vorhat? Nun: Nach den &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/4452169/main&quot;&gt;Hörstürzen&lt;/a&gt; im letzten Herbst hatte ich Panik. Ich war kaputt. Ich wusste: Ich muss etwas tun. Mit heftigem Cortisonherzklopfen ging ich zum Chef und bat um eine Auszeit. Um mich einmal richtig zu regenerieren. Um herauszufinden, wie es mit meinem Leben weitergehen soll.&lt;br /&gt;
Mein Chef sagte ja, und hier bin ich also und habe Urlaub. Alles ganz wunderbar. Es geht mir gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein kleines Problem hat die gute Frogg: Sie hat das Gefühl, dass jetzt etwas wirklich Tolles passieren muss.  Eine Veränderung. Eine Erleuchtung. Irgend so etwas.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-05T20:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4666879/">
    <title>Fasnacht: Tim der Bär</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4666879/</link>
    <description>Bevor Veronika gestern zum Fasnachtsumzug ging, ist sie mit den Kindern zu mir zum Mittagessen gekommen. Schliesslich ist ihr Kleinerer, Tim (bald 3), mein &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/4551970/main&quot;&gt;Göttibub&lt;/a&gt;, und ich soll sehen, wie er sich als Bär macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schöpfe ich allen Reis und Sauce und schaue Veronika zu, wie sie Lisa Sirup eingiesst und dafür sorgt, dass sich Tim nicht schon wieder die Bärenschminke wegwischt. Ich schaue die Fasnachtsgwändli an, die die Kinder auf den Boden geworfen haben, und ganz langsam zieht denke ich etwas höchst Merkwürdiges: dass das Älterwerden wird leichter wird, wenn man weiss, dass allmählich eine Generation nachwächst, die uns so vieles abnehmen wird. Zum Beispiel die Fasnacht.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-01T13:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4501673/">
    <title>Schweizer Hit</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4501673/</link>
    <description>Soeben ist &quot;Dr Schacher Seppli&quot; von Ruedi Rymann am Schweizer Fernsehen zum grössten Schweizer Hit gekürt worden. Da kann es die Frogg nicht lassen, Euch ihr eigenes Werklein über diesen offenbar unverwüstlichen Song zu kredenzen. &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=109945&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-02T23:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4104128/">
    <title>Potter hinter Schloss &amp; Riegel</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4104128/</link>
    <description>Im Hause Frogg herrscht ein eigentlicher Potter-Kult: Wenn ein neuer Band auf Englisch erscheint, kaufe ich ihn jeweils früh und lese ihn dem &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/370564/&quot;&gt;Herrn T.&lt;/a&gt; vor. Wir haben schon am letzten Samstag angefangen und sind bei Chapter 18. Dafür ruhen all unsere anderen abendlichen Tätigkeiten. Sprich: Wir sehen viel weniger fern, und ich blogge noch weniger. Nun ja. Es ist Sommer. Sowieso niemand da. Und es ist der letzte Harry Potter. Man muss ihn geniessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, unser Kult hat seine Schwächen: Ich bin schon ein bisschen heiser, und Herr T. droht, mir über Nacht MEIN Harry Potter-Buch wegzulesen. Heute Abend habe ich Abenddienst. Ich werde das Buch in meinem Zimmer einschliessen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich den Wälzer finde? Das lasse ich Euch später wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin habe ich ab und zu ein wenig Zeit, philologische Potter-Studien zu treiben. So bin ich der Frage nachgegangen, an wen Rowling dachte, als sie den Namen Bathilda Bagshot  erfand. Ich kam auf Walter Bagehot. An eminent man in politics und ein Mann mit &lt;a href=&quot;http://www.quotationspage.com/quotes/Walter_Bagehot/&quot;&gt;Witz&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-25T09:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/2709932/">
    <title>Abidjan</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/2709932/</link>
    <description>Die abgewiesenen Flüchtlingsfamilien von Frösch verbringen ihre Zeit in einer Unterkunft neben der Kehrichtverbrennung. Bevor sie ausreisen, natürlich. Sie bekommen Nothilfe, 5 Franken im Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, sagt der Tiger, das ist immer noch besser, als neben den Kehrichthaufen von Abidjan zu leben und gar nichts zu bekommen, oder?</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-23T09:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/2647226/">
    <title>Blut spenden</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/2647226/</link>
    <description>Eben habe ich beim Aufräumen meinen Blutspendender-Ausweis gefunden. 0 Rh neg. C-D-E steht da drauf. Ich weiss noch, wie sich der junge Mediziner  überschlug, der mir meine &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Blutgruppe&quot;&gt;Blutgruppe&lt;/a&gt; erklärte. Ich solle möglichst oft Blut spenden, wurde er nicht müde mir zu raten. Meine Blutgruppe sei besonderes selten und besonders wertvoll. Weil man mein Blut jedem geben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrlich gesagt: Ich habe 1989 zum letzten Mal Blut gespendet. Damals war ich 24 und wir hatten einen HIV-positiven Mitbewohner in meiner WG. Wenn der Hühnchenknochen für seinen Hund zurechtschnitt, dann schnitt er sich auch mal in den Finger. Mir wurde fast schlecht vor Angst, ich könnte mich oder jemand anderen mit meiner Blutspende angesteckt haben, als ich damals mein Blut ins Tütchen fliessen sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war ich bloss ein bisschen hysterisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bin später nie mehr Blut spenden gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich auch eine gute Entschuldigung: Wer zwischen 1985 und 1986 während mehr als zwei Monaten in England war, sollte nicht Blut spenden gehen, hat das Bundesamt für Gesundheit einmal erklärt. Wegen des Rinderwahns. Ich war vom August 1985 bis zum Juli 1986 die ganze Zeit in England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin richtig froh um diese Ausrede.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-09T17:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/524569/">
    <title>Morgenrituale</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/524569/</link>
    <description>Das hier liefere ich noch zu meinem &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/519292/&quot;&gt;vorletzten Eintrag&lt;/a&gt; nach: Antworten zu &lt;a href=&quot;http://www.gimme-five.org/item.php?i=46&quot;&gt;fünf Fragen&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Aufstehen, aufs Klo, auf die Waage, Kaffee und Müsli machen. Dann Badezimmer und anziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Wenn ich arbeite, stehe ich um 7.30 Uhr auf. Wenn ich nicht arbeite, schlafe ich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Oh ja. Immer. Sonst werde ich tagsüber ohnmächtig. Ich habe einen tiefen Blutdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Fünf Minuten, glaube ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Streit im Badezimmer haben wir nicht. Wenn der Tiger kommt, dann drängelt er einfach rein. Wenn ich komme, dann drängle ich. Aber das nützt meistens nix.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-16T13:33:53Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/461093/">
    <title>5. Januar, 12 Uhr mittags</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/461093/</link>
    <description>Draussen läuten gerade die Sonntagsglocken. Der Tiger ruft aus seinem Zimmer: «Hast Du die Fahnen auf Halbmast gehängt?!» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Bin eben dabei!», rufe ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben ist auch mir eingefallen, &lt;a href=&quot;http://www.espace.ch/artikel_49578.html&quot;&gt;woran&lt;/a&gt; uns die Sonntagsglocken an einem Mittwoch erinnern sollen. Und warum im ganzen Land die Fahnen auf Halbmast hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spendenkontonummer der Glückskette kann der Tiger längst auswendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ruft: «10-15000... Strich...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Strich sechs, Stichwort Seebeben Asien!» rufe ich hinüber. Die Adresse der Glückskette kann ich schon gar nicht verlinken. Total überlastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll man überhaupt über die Katastrophe schreiben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Man soll es versuchen. Finde ich.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-05T11:44:30Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/430374/">
    <title>Krieg und Schwangerschaft</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/430374/</link>
    <description>«Weisst Du, ein bisschen feige bist Du ja schon», sagte die Frogg. Das war gestern abend. Ich lag neben dem Tiger im Bett. Er studierte Akten aus einer Sitzung, ich blätterte in einem Kunstband. Philemon Frogg sass hinter mir auf dem Kissen und blickte auf die Seiten. Eben hatte ich das Bild «Bombarding Lens» von Otto Dix aufgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bethel.edu/~letnie/DixBombingLens.jpg&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Wieso bin ich feige?» frage ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zeigt auf die Frau am unteren Bildrand. Auf die Frau mit den zwei Kindern. «Weil Du nie schwanger geworden bist. Weil es Dir immer zu riskant war. Weil Du nie den Mut gehabt hast, Verantwortung für ein Kind zu übernehmen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Philemon, wir haben Gründe!» rufe ich ihr in Erinnerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Lächerliche Gründe im Vergleich zu dem hier», sagt die Frogg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage: «Was weisst Du über die Frauen damals, im Ersten Weltkrieg?! Früher heiratete man und die Kinder kamen einfach. Keine Pille. Kein wenn und aber. Und die Männer waren, was sie waren. Man hatte keine Wahl!»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Aber wenn dieser Mutter hier der Kleine an ihrer Hand umgekommen wäre, dann hätte sie sich doch auch schuldig gefühlt!» sagt die Frogg. «Und wenn sie die Kinder gerettet hätte, dann hätte sie noch bis in die fünfziger Jahre stolz davon erzählt und wäre als starke Grossmutter gestorben!»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Wahrscheinlich», sage ich. Und dann: «Hör mal, Philemon! Wenn Du nicht so ein Spatzenhirn wärst, dann könntest Du über relevantere Dinge reden, wenn Du ein Bild anschaust. Zum Beispiel über die Frage, ob das Bild von Otto Dix jetzt zur neuen Sachlichkeit gehört. Oder über Motivgeschichte. Dann wüsstest Du, ob es das Motiv der flüchtenden Mutter mit Kindern in der Kunstgeschichte schon lange gibt und in welchem Kontext.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Jedes wirkungsvolle Motiv in der Kunstgeschichte hat einen starken Ursprung in der Realität!» flötet Philemon, hebt vom Bettrand ab und dreht eine Runde unter dem Dachfenster. Sie hat Flügel wie die Biene Maja früher am Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da musste ich lachen. «Philemon Frogg, die geflügelte Kunsthistorikerin!!!»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tiger hat von allem nichts mitbekommen.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-07T09:14:44Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/370564/">
    <title>Wer ist eigentlich Herr Tiger?</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/370564/</link>
    <description>Werdet Ihr Euch nach der Lektüre meines letzten Eintrags fragen. Ja, das habe ich mich auch gefragt, als ich heute wie bestellt und nicht abgeholt im Fröscher Kunstmuseum stand und mich die Frau an der Kasse fragte: «Möchten Sie ein Billett kaufen?»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Noch nicht», sagte ich, «ich warte auf meinen...äh...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«...Freund?» zu jugendlich&lt;br /&gt;
«...Mann?» gelogen, wir sind nicht verheiratet&lt;br /&gt;
«...Partner?» schauder!&lt;br /&gt;
«...Lebensabschnittspartner?» schauder!!!&lt;br /&gt;
«...Geliebten?» Aber ich bitte Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, um es kurz zu machen: Er ist der Mann, mit dem ich seit dreienhalb Jahren meine Wohnung teile; morgens die Zeitungen; abends die Fernbedienung für den Fernseher; oft genug das Bett; bestimmte Vorlieben beim Theater- und Kinobesuch (andere nicht); der meine Freunde mag und ich seine; der mich zum Lachen bringt (manchmal); dem ich die Wohnung putze; der mich rundlich gekocht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Herr Tiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Ausstellung, die wir besucht haben? Eine mit Arbeiten von Gerhard Richter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.tate.org.uk/collection/T/T06/T06514_9.jpg&quot;&gt;</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/in+frogg+hall&quot;&gt;in frogg hall&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2004-10-19T20:43:35Z</dc:date>
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