auf den strassen

27
Feb
2008

Muttergefühle

Als ich heute früh meinen Rucksack öffnete, fand ich darin eine (saubere) Babywindel und einen ganzen Packen Feuchttücher. Veronika hatte mir die Sachen gestern mitgegeben, als ich mit Tim auf den Spielplatz ging. Ich hatte sie ihr zurückzugeben vergessen.

Als ich die Sachen in meinem Rucksack sah, fiel plötzlich der Abglanz eines Muttergefühls auf Nichtmutter Frogg. Denn eins habe ich bei der Beobachtung von Müttern festgestellt: Sie tragen immer, ja, immer, irgendwelche potenziell unappetitlichen Sachen und Sächelchen für ihre Sprösslinge durch die Welt. Nuggis und Noscheli, Wasser- und Teeschoppen, Reservewindeln und Feuchttücher, später Müeslistengel oder Bananen für die Zwischenverpflegung, liegengelassene Puppen, Trottis, Handschuhe und Kappen und ein Büechli für allfällige Wartezeiten.

Er fühlt sich schön an, dieser Abglanz von Muttergefühl. Nach Verbundenheit und Unentbehrlichkeit. Dennoch brachte ich die Sachen schnellstmöglich zurück.

17
Feb
2008

Die Schweiz einmal anders

Heute Mittag in Einsiedeln, tief in der Innerschweiz. In einem riesigen Fenster mitten im Dorfkern hängt - wir staunen - eine riesige albanische Flagge, der schwarze Doppeladler auf rotem Grund. Da feiert ein Kosovare die Unabhängigkeit seiner Provinz.

Wir sitzen gegenüber in einem Restaurant. Es ist ein italienisches Restaurant, und der Wirt sagt akzentfrei "va bene, Signora?" Aber wenn er nicht hinhört, flüstern die Stammgäste ihren Bekannten zu: "Er ist gar kein Italiener. Er stammt aus Ex-Jugoslawien." Natürlich möchten wir den Wirt ausfragen. Wir möchten wissen, was er darüber denkt, dass Kosovo jetzt unabhängig ist und dass im Haus gegenüber eine kosovarische Flagge hängt. Aber das geht hier jetzt nicht. Das wäre Spielverderberei. Und ausserdem sind wir mit Verwandten hier und können nicht einfach so über Politik zu reden beginnen.

In Luzern feierten die Kosovaren noch vernehmlicher, mit Autokonvois. In der Schweiz leben Zehntausende Exil-Kosovaren. Zum ersten Mal merkte ich, dass es so viele sind.

Der Verkehr brach zusammen. Von der Autobahnausfahrt Emmen Süd bis zum Kantonsspital brauchen wir um 19 Uhr statt der üblichen fünf Minuten eine halbe Stunde. Stadteinwärts war Stau. Stadtauswärts fuhren hupende Dreierkolonnen vorbei. Aus offenen Autofenstern flatterten Albaner-Flaggen.

Vor uns begegneten sich zwei Kosovarenautos, eine jubelnde junge Frau versuchte aus dem offenen Fenster jemanden am Fenster des anderen Autos zu umarmen. Es ging nicht. Dafür jubelte sie umso lauter. Es klang überglücklich. Und ein bisschen überdreht. Beunruhigend überdreht.

4
Feb
2008

Fasnacht: Tapferes Kind

Da steht sie, die kleine Carina (2). Rund um sie herum ist es ist lärmig, ganz viele Leute sind da, auf dem Boden liegt eine eklige Sauce aus dreckigem Schneematsch und Konfetti und dunkel ist es auch schon. Und alle tragen so komische Kleider. Sie auch. Sie hat von Mami einen braunen Zweiteiler übergestülpt bekommen, und jetzt sagt Mami, sie sei ein Bär. Sie versteht nicht, was das soll, und sie ist ganz allein. Mami und Papi schnörren mit Herrn T. Und dann ist da zwar noch die Gotte, aber der kann man heute auch nicht trauen. Sie trägt ein schwarzes Kleid und hat Farbe im Gesicht und sieht gefährlich aus. Carina weiss nicht, was sie in diesem Gnosch verloren hat. Sie weiss nur, dass sie winzig ist und Angst hat und dass eben vorher eine böse Hexe vorbei gegangen ist. Aber sie ist tapfer, Carina. Da steht sie, bolzengerade, und starrt unentwegt ins Gewühl, immer auf den selben Punkt.

Ich habe noch nie ein so tapferes Kind gesehen.

17
Dez
2007

Polizei stellt Fragen

Einige merkwürdige Fragen der Polizei musste Vater Frogg offenbar über sich ergehen lassen, als ein Lastwagenfahrer ihn neulich auf der Bahnhof-Kreuzung gerammt hatte.
Wie es so um seine Vermögensverhältnisse stehe, fragte ihn eine Polizistin unmittelbar nach dem Unfall, noch mitten auf der Kreuzung.
Und: Wie seine Mutter mit ledigem Namen geheissen habe.
Nun ja, sie wollten wahrscheinlich testen, ob Vater alle Tassen im Schrank habe, er ist immerhin 67.
Aber dennoch. Der ledige Name seine Mutter... lässt da etwa ein amtsbeschimmelter Ödipus grüssen?

15
Dez
2007

Vater verschwindet

Ich bin keine Operettenliebhaberin. Aber einmal im Jahr muss die Frogg in die Operette. Denn einmal im Jahr, zum Geburtstag, lade ich Vater Frogg ins Theater ein. Und der will immer in die Operette. Und Mutter Frogg und Herr T. müssen jeweils auch mit, obwohl sie auch keine Operettenfans sind. Vor ein paar Tagen war es wieder soweit. "Der Bettelstudent“ stand auf dem Programm.

Im Theaterfoyer erschien Mutter Frogg allein, leicht aufgeregt. „Das Parkhaus beim Theater war voll. Pa fährt nur noch schnell ins Bahnhof-Parking. Dann kommt er auch“, sagte sie.
Als nächstes stellte sich Herr T. ein.
„Weisst Du, Pa freut sich so“, sagt Mutter Frogg. „Er hat zu Hause schon geschwärmt, dass er jetzt all die Lieder wieder hören wird, die er als junger Mann in der Muusig von Kurligen gespielt hat. ‚Ich hab`sie doch nur auf die Schulter geküsst‘“, deklamiert Mutter in diesem mokanten Ton, den sie für die unverständlichen Vorlieben von Vater Frogg reserviert hat.
Aber Vater Frogg erschien nicht. Nicht beim ersten, nicht beim zweiten und nicht beim dritten Gong.
„Doch, doch, es gibt einen Späteinlass“, beruhigte uns die Türsteherin.
Schon in den ersten Minuten sang Oberst Ollendorf aus voller Kehle „Ach ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst“! Und Vater Frogg war immer noch nicht da.
„Dem muss etwas passiert sein!“ flüsterte Mutter Frogg vernehmlich.
Dennoch liessen wir das erste Drittel mit seinem Polendekor, mit seinen Hanswurstiaden und Sentimentalitäten so an uns vorüberziehen und entwickelten sogar mildes Interesse am Schicksal unseres Bettelstudenten.

Doch in der ersten Pause holte Mutter Frogg ihren Mantel und machte sich auf die Suche nach Vater Frogg.
Herr T. und ich suchten derweil unsere Sitze wieder auf. Wir übten uns in Sorglosigkeit. Was hätten sie sonst tun sollen?

Und schon hob Oberst Ollendorf wieder an „Ich hab sie doch nur…“
Im selben Moment sah die Frogg im Augenwinkel, etwa dort, wo die Tür war, einen Lichtblitz. Sie drehte sich kurz um, und wen sah sie direkt bei der wieder verschlossenen Tür sich setzen? Mutter und Vater Frogg.

Wenige Minuten später war zum Glück zweite Pause, und Vater Frogg konnte erzählen, was passiert war: Ein Lastwagen war auf der grossen Kreuzung beim Bahnhof in ihn hineingedonnert.
Sein Auto hat eine Riesenbeule hinten links. Vater Frogg war unversehrt und erstaunlich guter Dinge.

Wir ersparten uns vor lauter Erleichterung den Kommentar, bei der nächsten Operette fahre wohl besser irgendeiner von uns schnell ins Parkhaus, nur nicht Vater Frogg.

16
Mai
2007

Fussballchaoten

Der Text, den ich hier zum besten gebe, ist nicht ganz aktuell. Die geschilderten Ereignisse haben sich schon am vergangenen Sonntag zugetragen. Aber ich muss ihn trotzdem noch bringen. Er verstopft mir die Gedanken, und bevor ich ihn niedergeschrieben habe, kann ich nichts Neues denken.

Also hier ist er:

Sonntag, 18 Uhr. Herr T. und ich sitzen im Bus Nr. 1 von Kriens Richtung Bahnhof Luzern. Der Bus ist voll, es herrscht Hektik, schliesslich ist Sonntag und bleiernes Schönwetter, Föhnwetter: Neben uns stehen zwei dem breiten Dialekt nach waadtländische Grossfamilien in Wanderhosen. Wahrscheinlich waren sie auf dem Pilatus. An der Scheibe neben meiner Schulter surrt eine Wespe, zu der ich freundliche Distanz halte. Hinter mir sitzt ein Afrikaner.

Am Eichhof beginnt der Stau, ein hitziger Stau, nervös wie das Wetter.

Herr T. stöhnt. «Jetzt kommen wir doch noch in den Match-Stau!» Er muss mich Fussballbanausin auf Laufende bringen: Der FC Luzern hat eben gegen St. Gallen gespielt. Er hat gerade den Satz fertig, als das erste gepanzerte Polzeiauto auftaucht. In den deutschen Demo-Comics der achtziger Jahre sind gepanzerte Polizeiautos grün und heissen «Grüne Minnas». Hier sind sie blaugrau, und drin sitzen Polizisten mit weissen Helmen.

Die graublauen Minnas haben laute Sirenen, der Adrenalinpegel im Bus und auf der Strasse steigt. Die Wespe an meiner Schulter will nach draussen, findet aber die Fensteröffnung zwei Zentimeter über ihr nicht. Strohdumm, diese Wespen! Die Welschen diskutieren, die Frogg hört etwas von «fupboll» und «ültra».

Der Pilatusplatz rückt uns ins Gesichtsfeld. Hier ist der Treffpunkt der lärmenden, graublauen Minnas, und hier steigt der Lärmpegel im Bus. Denn hier wird der ganze Bus Zeuge einer unbewilligten Demo. Eine Menschenschar benutzt die Busspur als Demoroute, und die Schar ist links und rechts, hinten und vorne lückenlos zwischen behelmte Polizisten gepfercht. Wahnsinn.

Der Bus fährt im Schrittempo hinter der Demo. «Qui ont-ils joué?!» fragt der Paterfamilias der Waadtländer laut. Er will wissen, gegen wen der FC Luzern gespielt hat.

«St. Galle!» sage ich und weise augenverdrehend auf die Demo, «Mais ici, c’est les nôtres. C’est toujours les nôtres.» Auch Fussballbanausinnen wissen schliesslich, unsere Fussballchaoten sind eine Zumutung und zu jedem Blödsinn fähig!

An der Kurve beim Pilatusplatz werden wir vom Stau aufgehalten und verlieren die Demo aus den Augen. Meine Wespe sucht jetzt Rettung an der Schulter des Afrikaners, der eine blaue, stichsichere Cordjacke trägt. Ich überlege, ob ich ihn trotzdem warnen soll, da entdeckt er sie selber und jault verärgert auf.

«Wieso weißt Du eigentlich, dass das unsere Chaoten sind?» fragt Herr T.

«Sind doch immer die unseren!» brumme ich.

Jetzt sind wir immerhin schon bei der Kantonalbank, aber hier hat sich der Verkehrs auf der Kreuzung verkeilt.

Einer kämpft sich auf einem viel zu kleinen Velo mittendurch. Sein Hinterkopf kommt mir bekannt vor, und auf seinem blauweissen T-Shirt steht «Mäsi». «He, das ist Marcel Lingg!» sage ich zum Herrn T., «SVP-Grossstadtrat Marcel Lingg war am Match!»

Aber Herr T. ist schon andersweitig beschäftigt, denn jetzt halten wir am Bahnhof und die Welschen steigen aus. «Vous devez prendre un train?» fragt Herr T besorgt. Die Sorge ist berechtigt. Hier ist der Teufel los. Fussballfans, Fussballchaoten, die ganzen Sonntagsausflügler und dazwischen die Polizei. Keine Chance, hier einen Zug zu erwischen.

«No, no, on est en voiture», sagt der Paterfamilias der Waadtländer und verabschiedet sich freundlich. Naja, ob es besser ist, den Europaplatz mit dem Auto überqueren zu müssen? Erst jetzt sehen wir nämlich: Hinten, beim KKL, ist der Wasserwerfer der Stadt Luzern in Betrieb. Derjenige, über den das Parlament vor einem Jahr so heftig gestritten hat.

«Jetzt sind sicher alle froh, dass man ihn gekauft hat!» sage ich, und einer von den neuen Passagieren im Bus lacht.

Wir überqueren die Seebrücke. Der Föhn peitscht den See. Wir sind aus dem Gröbsten raus. Die Wespe an meinem Ärmel ist verschwunden. Und am nächsten Tag wird man in der Zeitung lesen: Ich habe mich geirrt: Die Demo auf der Busspur, das waren nicht die unseren! Das waren die St. Galler! Die hielten hier ihren kleinen unbewilligten Marsch ab! Flankiert von der Polizei, die sie vor den unseren beschützte. Es wird immer besser!

24
Aug
2005

Joggen im Unwettergebiet

Der Typ, der mir entgegengepflügt kommt, trägt blitzweisse Sportschuhe. Unwetter verbinden die Menschen, heisst es und so rufe ich ihm zu: «Wollen Sie Ihre Schuhe sauber behalten? Dann kehren Sie um!»

Er nickt und mustert meine verdreckte Sporthose und den Schlamm an meinen Schuhen. Er hat einen Führerkiefer und dieses Silberhaar, hinter dem die Frogg stets einen fordernden Chef mit BMW vermutet.

Ich sehe, wie er heftig nachdenkt. Soll er dreckig werden und seine überlegene Ausstrahlung aufs Spiel setzen? Oder soll er ein ganzer Mann sein und sich durch die Schlammhaufen da hinten wühlen?

«Aber es ist machbar, oder?» fragt er und man sieht wie er denkt: «Wenn das mollige Lisi hier das geschafft hat, dann kann ich das fünfmal und ohne dreckig zu werden!»

Ich kann nur nicken, grinsen und hören, wie er weiter hastet. Er wird sehr dreckig werden. Wir befinden uns auf der stadtfernen Seite des Rotsees. Der Hang ist hier an einigen Stellen ins Rutschen gekommen. Umgefallene Bäume liegen auf dem Weg. Man muss durch Erdlöcher klettern, um sie zu umgehen. Und Löcher unter freiem Himmel sind hier immer noch mit Wasser gefüllt. Alle.

«Naja, er wird ein Weibchen zu Hause haben, das ihm seine Schuhe wieder weiss macht», denkt sich die Frogg.

Die Welt kommt langsam wieder in Ordnung.

23
Aug
2005

Das Wasser steigt

Luzern, ein Uhr morgens. Der Rathausquai sieht aus wie eine Szene aus einem Fellini-Film. Die Reuss steigt, 5 cm pro Stunde, der Quai-Rand ist schon überschwemmt. Unter der Rathauskeller-Arkade ein grosser, runder Tisch. Am Tisch sitzen die Wirte, die Hoteliers und Coiffeur Hugo und seine Frau Franziska, alle haben ihre Lokale am Quai. Total 8 oder 9 Leute.

Sie trinken Rotwein und sind schon ziemlich fidel.

"Was soll man machen?" sagt Hotelier Rolf Hilber, "1999 haben wir uns noch aufgeregt. Diesmal wissen wir, wie's läuft. Wir waren vorbereitet. Haben den ganzen Tag alles aus den Kellern hochgefugt. Aber jetzt? Jetzt sind wir fatalistisch."

"Routiniert!" ruft einer und alle beginnen zu lachen.

"Aber Sie dürfen ja nicht glauben, es würde uns Spass machen!"

Wieder Gelächter.

Draussen ist die Reuss wieder ein paar Zentimeter gestiegen.

Heute ist der Quai gar nicht mehr passierbar.

22
Aug
2005

17 Wörter für Regen

Es regnet, schüttet, giesst, hudelt und leert herunter, es schifft, pisst und seicht, und wir sind alle pflotschnass, einen klebrigen Dauerregen haben wir, der zum Landregen wird, Wolkenbrüche und Platzregen wechseln sich ab, und wenn Regenpause ist, dann nieselt es, fiserlet so vor sich hin. Erholsam wäre ein rechter Gewitterregen mit etwas Donner und Blitz, da weiss man, was man hat. Ich glaube, die Sintflut hat begonnen.

Im Stadthaus zu Luzern hat mir jemand den Schirm gestohlen. All die vornehmen Leute, die da zur Ehrenbürgerfeier von Claudio Abbado kamen, zu spät kamen. Und einer von ihnen hat meinen Schirm geklaut.

Es ist nicht so schlimm. Ich hatte ihn selber geklaut, es war ein Gästeschirm aus dem Hotel Palace.

Trotzdem...

Ich wurde noch nässer, bis ich im Manor einen neuen Schirm gefunden hatte, orange, Franken 9.95.

28
Jan
2005

Bitterkalt I & II

I.
Als ich über die Schneehaufen am Strassenrand stolperte.
Als ich die matschrutschige Bahnhoftreppe hinunterhuschte.
Als die Kälte mich unten einholte und mir die Krallen in die Schulter haute.
Genau in die schmale Lücke zwischen Mantelkragen und Schal.

Da dachte ich an Swetlana.
Swetlana Burri Jeverova, aufgewachsen in Nowosibirsk.
Einen Winter lang wohnhaft gewesen in Holzerdingen.
Einem Hügel in der Schweiz.

Es war ein halbherziger Winter.
braungraue Wiesen; Hochnebel; Temperaturen im grünen Bereich.

Einmal rief ich Swetlana an und lud sie ein nach Frösch.
«Habt Ihr Schnee in Frösch?!» fragte sie, und es klang wie eine Bitte. «Bitteee habt Schnee!!!»
Aber wir hatten keinen Schnee in Frösch. Frösch lag ja noch tiefer als Holzerdingen.

Da kehrte Swetlana so schnell wie möglich nach Russland zurück.
Ich aber zog den Kragen näher zum Schal und hastete die andere Bahnhoftreppe wieder hoch.

II.
Nachts an der Bushaltestelle.
Der Bus hat Verspätung.
Kältebedingt.
20 Leute warten.

Es ist nicht wahr, dass Schweizer nicht miteinander reden, wenn sie nachts in Scharen auf den gleichen Bus warten.
Sie reden mit den Augen, alle durcheinander, ohne einander anzusehen.
Die Augen sagen: «Eine Affenkälte ist das» «...halte das ja aus, ich bin hart im Nehmen...» «...ärgerlich, dass der Bus noch nicht...» «wirklich mühsam...» «...wenn ich Zeit hätte, würde ich den Fröscher Verkehrsbetrieben...» «...ich würde ein Mail schicken und mich beschweren!»
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diefrogg - 26. Aug, 15:56
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ich finde, dass man die Falten eines Gesichtes nicht...
walküre - 26. Aug, 14:45
Ha, ich seh die Lachfalten!!!!!
Ha, ich seh die Lachfalten!!!!!
katiza - 26. Aug, 12:22

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Zuletzt aktualisiert: 26. Aug, 18:02

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