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    <title>Journal einer Kussbereiten : Rubrik:an der tagblattstrasse</title>
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    <dc:publisher>diefrogg</dc:publisher>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-31T09:00:51Z</dc:date>
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    <title>Journal einer Kussbereiten</title>
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    <title>Die Welt spinnt</title>
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    <description>Die Natur spielt verrückt. Da wird China überflutet und dazu das halbe Piemont und die Rhone droht  auch über die Ufer zu treten. &quot;Und bei uns ist es furztrocken&quot;, sagt Gärtner Friederich.  &quot;Man muss 10 Zentimeter tief in den Boden graben, bis man einen Tropfen Feuchtigkeit findet. Dabei leben wir doch eigentlich in einem richtigen Regenloch.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass wir Menschen es mit der Verteilung der Ressourcen besser im Griff hätten. In Haiti essen die Leute Guetzli aus Lehm, weil das Mehl zu teuer geworden ist. Und hierzulande schütten die Bauern Milch in die Reuss, weil sie dafür höhere Preise wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringt das noch irgendwer in seinen Kopf hinein?</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-30T10:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4947930/">
    <title>Duft des Orients</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4947930/</link>
    <description>In letzter Zeit kaufe ich wieder öfter beim &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/4932441/main&quot;&gt;Türken&lt;/a&gt; an der Tagblattstrasse ein. Das hat verschiedene Gründe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Der Türke führt den ehemaligen Tante-Emma-Laden neben unserem Geschäft. Er läuft nicht gerade blendend. Mir aber ist es ein Anliegen, dass der Laden erhalten bleibt, damit ich für den Kauf meiner &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=217013&quot;&gt;Reiswaffeln&lt;/a&gt; und Dörrfrüchte nicht einen zehnminütigen Fussmarsch unternehmen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Der Ladeninhaber (nennen wir ihn Onkel Erkan) hat mir bereits ein türkisches Wort beigebracht: &quot;te&#351;ekkür&quot; (danke). Ich spekuliere darauf, dass ich noch mehr Chancen bekomme, ihm ein paar Türkisch-Vokabeln zu entlocken, bevor wir nach &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/4932441/main&quot;&gt;Istanbul&lt;/a&gt; fliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Das Sortiment von Onkel Erkan unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht wohltuend vom immergleichen Angebot von Coop und Migros.  Es gibt dort zum Beispiel das hier:&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.yiyelim.com/img/lrg/214057.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: www.yiyelim.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt stehen Linsen und Kichererbsen bei Onkel Erkan hoch im Kurs. Zudem hat er Honig der Marke &lt;a href=&quot;http://www.burambal.com.tr/english/kategori.asp?id=4&quot;&gt;Buram&lt;/a&gt;, und die Rosinen sind von &quot;Le Dragon&quot;. Neulich bekam ich dort sogar den Kreuzkümmel, den ich in unserem Quartiercööpli vergebens gesucht hatte (das Datum auf dem Glas ist zwar bald abgelaufen, macht aber nichts). Und manchmal hat Onkel Erkan plötzlich ein ganzes Gestell voller Shampoos der Marke Regina Hair fit (Made in Germany) zu einem absoluten Schnäppchenpreis von Franken 2.15 oder so. Oder ein Palett voller in eine zwei dicke Plastikplanen eingeschlagenes WC-Papier, ebenfalls zu einem Schnäppchenpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WC-Papier brauchte ich am Freitag und griff beherzt unter die obere Plastikplane, um mir eine Zehnerpackung zu verschaffen. Schon als ich noch griff, säuselte mir ein leiser Duft entgegen, süsslich, nach Räucherstäbchen oder so. &quot;Das muss dieser blöde Plastik sein&quot;, sagte sich die Frogg unbesorgt, ging zur Kasse, zahlte und begab sich ins Büro, wo sie ihre Käufe unter dem Schreibtisch verstaute. Man will ja nicht, dass die Kollegen sehen, dass man WC-Papier gekauft hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein warmer Tag, fast sommerlich, und plötzliche wehten ganze Schwaden dieses süsslichen Geruchs unter meinem Schreibtisch hervor. Sandelholz? Rosenwasser? Yasmin? Alles zusammen? Ich weiss es nicht. Ich weiss nur: Die Computer im Büro surrten, die Luft um uns wurde immer wärmer und feuchter, der exotische Geruch immer dicker. Kollege Pokerface und ich, zu zweit im Büro, wähnten uns im Hamam, und ich bekam nur schon von dem seltsamen Duft Juckreiz wie von einer alten Wolldecke. Bald konnte ich mich nicht mehr selber betrügen: Der Duft strömte zweifelsfrei aus dem Toilettenpapier unter meinem Schreibtisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich studierte das Paket und stellte fest: Es war in einer slawischen Sprache beschriftet. Und: Das Papier war eindeutig die Quelle des orientalischen Duftes. &quot;Was soll ich jetzt damit machen?!&quot; seufzte die Frogg, keine Freundin parfümierten Toilettenpapiers und allergischen Reizen gegenüber ausgesprochen sensibel. Nun, es war ganz einfach: Ich vergass das Paket nach einem turbulenten Freitagabend im Büro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein armer Kollege Bartholomäus hat Sonntagsdienst an meinem Schreibtisch und wird nicht wissen, wie ihm geschieht!</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-25T13:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4920183/">
    <title>Burma</title>
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    <description>Noch nie habe ich von einer Regierung gehört, die offenbar so viel Menschenverachtung, Verblendung und galoppierende Inkompetenz in so kurzer Zeit an den Tag legt! Es ist himmeltraurig.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-11T09:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4899252/">
    <title>Urlaub vorbei</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4899252/</link>
    <description>Nach drei Monaten Urlaub muss ich morgen wieder zu Arbeit. Vorhin wollte ich mit dem Explorer schnell meine Geschäftsmails anschauen. Das habe ich auch während meines Urlaubs ab und zu getan. Heute aber gings zuerst lange nicht. Explorer abgestürzt.  Hat keinen Wank mehr gemacht. Entwickelt mein Computer da Symptome, die Ausdruck meiner eigenen Verfassung sind?</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T08:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4890723/">
    <title>Coop senkt Preis für Reis</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4890723/</link>
    <description>Da erzählen uns doch sämtliche  &lt;a href=&quot;http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/news/10723.oid153107.html&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt;, dass Migros den Preis für Reis erhöht. Wegen Reisknappheit auf dem Weltmarkt. Und die Medien berichten darüber in einer Länge und Breite, die fürchten lässt, dass sich die Ärmsten der Schweiz bald keins mehr leisten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so schlimm kann es um die Reisvorräte der Welt nicht bestellt sein. Bei Coop jedenfalls ist alles anders: Dort ist Reis im Moment für 10 bis 20 Prozent Preisabschlag zu haben (jedenfalls in der Filiale, in der ich einkaufe, im Coopcenter am Löwenplatz, Luzern). Allerdings habe offenbar nicht nur ich bemerkt, dass das ein bisschen aussergewöhnlich ist. Ich habe jedenfalls noch nie so leergefegte Gestelle* gesehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch beruhigte mich dieser Schachzug von Coop. Ich hatte mir nämlich schon Sorgen gemacht. Ich meine: Wir Westler kennen den Hunger ja zum Glück nur als jenen lästigen Kerl, der jeweils unserer Diätbemühungen sabotiert. Deshalb erstaunt es mich umso mehr, dass derzeit so viel über die Lebensmittelkrise geredet wird. Zum Beispiel wegen ein paar Rappen Preisaufschlag! Nagt an uns Westlern eben doch noch ganz leise die Furcht, wir könnten eines Tages verhungern? Oder haben wir einen echten Grund, uns Sorgen zu machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst lachte die Frogg ja über die Frage. Aber dann las sie die Beteuerungen von Migros-Sprecherin Monika Weibel: &lt;i&gt;Die Migros-Reislager seien noch bis im Herbst gefüllt: «Es gibt keine Engpässe bei keiner Sorte», versicherte Weibel.&lt;/i&gt; Also, wenn Mediensprecher zu &quot;versichern&quot; beginnen, dann bimmeln bei der Frogg immer die Alarmglocken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da tut es gut zu merken, dass Coop und Migros noch Konkurrenz spielen. So lange sie das tun, muss die Welt in Ordnung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Doch, einmal, anno 1990, unmittelbar vor dem Ausbruch des Zweiten Golfkriegs. Damals glaubten ja vor allem ältere Leute, Saddams Helikopter würden demnächst vor dem Bundeshaus landen. Sie hamsterten deshalb Lebensmittel. Die Folge: In vielen Läden gabs nur noch Basmatireis, denn den kannten die älteren Leute nicht.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-26T14:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4512220/">
    <title>Rouge</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4512220/</link>
    <description>Für unser jährliches Abteilungsfoto haben wir uns für einmal in Schale geworfen. Wir machen uns einen Spass draus, so auszusehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.stadtwanderer.net/blog/media/bundesrat.JPG&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(Bild geklaut von www.stadtwanderer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die acht Aufrechten im Bundesrat. Schliesslich sind wir die Nachrichtenredaktion. Einige von uns haben sogar ab und an mit Bundesräten zu tun.&lt;br /&gt;
Ich absolviere für das Bild die ganze Schmink-Ochsentour: Eyeliner, Mascara, Lippenstsift und als krönender Abschluss ein Hauch Rouge auf jede Wange.&lt;br /&gt;
&quot;Ui, jetzt siehst Du aber wirklich ein bisschen aus wie Frau Leuthard!* sagt &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/4454414/&quot;&gt;Praktikantin Lea&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir das Bild gemacht haben, gehe ich nach Hause. Beim Kindergarten an der Tagblattstrasse  taucht plötzlich ein Bub neben mir auf und sagt: Bist Du ein Clown?&lt;br /&gt;
Nein, wieso? frage ich.&lt;br /&gt;
Weil Du rote Farbe im Gesicht hast!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Für Nichtschweizer: Doris Leuthard ist ganz links im Bild.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-06T13:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/4497653/">
    <title>Dieser Geruch...</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/4497653/</link>
    <description>Freunde, ich bin auf der Suche nach einem Waschmittel, das wirklich weiss wäscht und auch noch gut riecht. Ja, ich weiss: Das Problem ist banal und wäre selbst auf einem Blog nicht erwähnenswert, wenn da nicht aber lest selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang benutzte die Frogg für ihre Wäsche stets Skip Sunlight von Coop. Ein tiptopes Waschmittel. Nur hinterlässt es auf weissen T-Shirts in den Achselhöhlen mit der Zeit gelbliche Flecken. Unschön. Die Frogg hörte sich also nach etwas Besserem um. Den richtigen Tipp bekam sie  von Mutter Frogg: Nimm Copact Ariel. Das wäscht nicht nur weiss, es wäscht bei farbigen Kleidern die Farbe gleich mit weg. Was allerdings für die Frogg kein Problem darstellte. Schliesslich wollte sie mit Ariel nur ihre weissen T-Shirts waschen. Sie kaufte also eine Packung Ariel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nach dem ersten Gebrauch des neues Waschmittels war sie befremdet. Denn aus ihrer frisch gewaschenen Wäsche stieg ein Geruch hoch, dem sie sich nur höchst ungern aussetzt: der Geruch von Elend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geruch von Elend? Wie willst Du wissen, wie Elend riecht?! höre ich &lt;a href=&quot;http://www.mytagebuch.de/profil.php?action=eintrag&amp;id=7075&amp;eid=86800&quot;&gt;Ulrike&lt;/a&gt; fragen. Lasst Euch gesagt sein: Ich weiss es. Ich weiss es, weil ich ein paar Jahre lang Redaktorin einer Lokalzeitung war. Damals begegnete ich dem Geruch von Elend alle paar Monate einmal. Verströmt von Personen, meist Männern, die eines Tages auf der Redaktion auftauchten und nullkommaplötzlich einen Journalisten zu sprechen wünschten. Sie brachten stets dicke Papierstösse mit und begannen, noch bevor sie sich gesetzt hatten, ohne Punkt und Komma zu reden. Sie redeten von einem Unrecht, das ihnen widerfahren war, oft in den Achtziger- oder Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Einem Unrecht, das stets neues Unrecht und wieder neues Unrecht nach sich gezogen hatte. Sie redeten darüber, dass sie arbeitslos, verarmt und von ihrer Ehefrau verlassen worden waren. Davon, dass sie ihre Kinder nicht mehr zu sehen bekamen. Der eine hauste in einer billigen Absteige und sagte, die Nutten dort wollten ihn vergiften. Der andere war überzeugt, dass gegen ihn immer noch eine Verschwörung gewisser alt-Regierungsräte im Gang war. Und dazu verströmten all diese Männer immer denselben Geruch: den Geruch abgestandener Aprilfrische, den leisen Geruch nie angezündeter Räucherstäbchen und den bittersüssen Geruch von Chemie. Den Geruch des Elends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Journalistin Frogg las sich jeweils in ihre Aktenberge hinein. Hoffte, irgend etwas für sie tun zu können. Versuchte ernstlich zu prüfen, ob da irgend eine behördliche Schlamperei im Gange sei. Doch stiess sie bei ihren Nachforschungen stets auf dem Schweigen verpflichtete Staatsdiener. Bekam von Kollegen zu hören: Oh, der Mann ist verrückt! Er war auch schon bei mir. Und er hat beim Amt für Sowieso längst Hausverbot, weil er die Leute dort ständig drangsaliert. Selbst die Anwälte der Elenden (ja, die Elenden in diesem Land haben wenigstens Anwälte), sagten jeweils: Bringen Sie nichts davon an die Öffentlichkeit! Sie schadem meinem Mandanten damit nur!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So liess Journalistin Frogg den jeweiligen Elenden jeweils fallen. Entschied, sein Fall sei nicht von öffentlicher Relevanz, weil ein Einzelfall. Sie tat es stets im Einverständnis mit ihren Redaktionskollegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch denkt sie hie und da an einen von ihnen. Hofft, dass er Gerechtigkeit gefunden hat, oder wenigstens Ruhe. Dass er nach Frische und Wohlstand riecht. Aber sie denkt ungern an ihn, mit einer Mischung aus Verunsicherung (war er wirklich einfach und von sich aus verrückt? Oder hat der Amtsschimmel ihn mit seinem Wiehern verrückt gemacht?) und Ärger über die verlorene Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Compact Ariel trage ich die Erinnerung an die Elenden jetzt auf dem Leib. Versteht Ihr jetzt, dass es mich drängt, darüber zu schreiben?</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-01T11:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/3745391/">
    <title>Alle suchen Madeleine</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/3745391/</link>
    <description>Der Fall der verschwundenen Vierjährigen Madeleine bewegt in Europa sämtliche &lt;a href=&quot;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Region/Artikel,Madeleine:-40-Millionen-auf-Internet-Suchseite_arid,946641_regid,2_puid,2_pageid,4634.html&quot;&gt;Boulevard-Medien&lt;/a&gt; und Millionen von Menschen. Warum ist das so?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, ich muss gestehen: Die Sache  bewegt mich auch. Ich habe Bilder vom Gesicht dieser Mutter gesehen, von diesem schönen, gezeichneten Gesicht, und mir überlegt: Würde ich mir je verzeihen, wenn meinem Kind so etwas passieren würde? Ich meine: Frau wird sich in einer solchen Lebenslage 1000 Mal gut zureden, sie könne doch nichts dafür, dass ausgerechnet ihr Kind verschwunden ist. Aber fühlt sie sich nicht doch immer schuldig? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist natürlich nur ein Aspekt. Ich glaube zudem, wir befinden uns hier in den frühen Phasen einer Geschichte, die das Zeug zu einer grossen Tragödie hat. Da fahren durchaus durchschnittliche Eltern mit ihren Kindern in die Ferien. An die Sonne, in den Süden. Hier machen sie ihren einen, klitzekleinen Fehler: Sie lassen ihre Kinder für die Dauer eines Nachtessens allein. Ich meine, eigentlich ist das gar kein richtiger Fehler: Welche Eltern würden ihre Kinder nicht für ein Weilchen allein lassen, wenn das schon geht? Aber genau in dieser Zeit passiert das Furchtbare, und schon kippt alles vom Guten ins Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht Furcht und Mitleid erregt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, sogar Aristoteles fände so eine Ausgangslage bewegend. Und damit komme ich zu einer für mich ganz neuen These: Nicht alles, was der Boulevard bringt, ist Mist. Mehr dazu ein andermal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Madeleine hoffen wir, dass sie aus der Tragödie ausbricht und demnächst wohlbehalten nach Hause kommt.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-19T13:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/930864/">
    <title>Trauer um eine Strasse</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/930864/</link>
    <description>Vor zwei Tagen empfand ich erstmals so etwas wie Bestürzung angesichts unserer so genannten Hochwasserkatastrophe. Er kam, als ich Bilder der Strasse bei Werthenstein sah. Werthenstein an der Kleinen Emme. Die Emme hat dort kurz vor dem Dorf ein Loch in die Strasse gerissen. Jetzt ist da, wo da Strasse sein sollte, einfach nichts. Nichts, gesäumt von viel Dreck, ein paar ausgefransten Strassenenden und einer gurgelnden, Flussbrühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strasse von Werthenstein kenne ich, seit ich ein Kind bin. Wenn wir Vater Froggs Familie besuchten, dann fuhren wir dieser Strasse entlang. Als ich vor drei Jahren Auto fahren lernte und meine ersten Fahrstunden mit Vater Frogg hatte, sagte er: «Fahr zu Familie Frogg!» Und wir fuhren über Werthenstein und dort  brachte Vater Frogg mir bei, wie man richtig Kurven fährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war traurig, weil die Kleine Emme ein Loch in MEINE Strasse gerissen hat.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-27T16:25:39Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/916662/">
    <title>Hochwassersirenen</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/916662/</link>
    <description>Sie weckten mich so um 2 Uhr morgens. Erst träumte ich von einer Platte, die einen Sprung hatte, einer Sängerin, die immer die gleiche Tonfolge leierte. Dann wachte ich auf und hörte, was die Tonfolge wirklich war: eine Sirene, auf und ab, auf und ab. Hochwasser? dachte ich. Dann hörten sie auf und ich schlief weiter. Jetzt weiss ich: Es waren die Hochwassersirenen von Emmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen weitere Sirenen. Die Feuerwehr. Die Polizei. Ambulanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stau am Sedel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krisensitzung im Büro.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-22T07:33:58Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/530657/">
    <title>Fehlerteufel</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/530657/</link>
    <description>Gestern habe ich beim Zeitung machen einen Fehler gemacht. Einen dieser Fehler, der einem am nächsten Morgen beim Zeitung lesen als erstes in die Augen sticht: Ich habe Marla Glen mit 2 «n» geschrieben. In einer Bildlegende. Man schreibt Marla Glen mit einem «n», so wie&apos;s im Text neben der Bildlegende steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas vom Schlimmsten, was einem beim Zeitung machen passieren kann. Das ist einer der Fehler, bei denen man denkt: «Oh nein, Scheisse! 10 Stunden Arbeit vergeben!» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leser sieht ja nie, was man alles richtig macht auf so einer Zeitungsseite. Dem Leser stechen immer nur die Fehler ins Auge. Und zwar nur die banalen Fehler. Ich meine, denken kann einer, was er will, und wenn es noch so blöd ist. Aber wenn er einen Namen falsch schreibt in einer Bildlegende, das ist furchtbar. Steinigenswert. Verdammenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man möchte sich zur Strafe in den eigenen Hintern beissen vor Ärger. Nachdem man dreimal den Oberkörper um die eigene Achse gedreht hat, ohne dabei die Beine zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man möchte im Versandhandel ein neues Hirn bestellen. Eines dieser ordentlichen, wohl organisierten Hirne, die funktionieren wie die Hirne einer Rechenmaschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum bin ich mit so einem fransigen Hirn geboren?</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-19T14:44:16Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/495127/">
    <title>An die Nachwelt</title>
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    <description>In den achtziger Jahren sagten die Politiker: «Wir wollen unseren Kindern eine intakte Umwelt hinterlassen. Aber das zu sagen, ist inzwischen aus der Mode gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sagen die Politiker: «Wir wollen unseren Kindern einen schuldenfreien Staat hinterlassen.» Aber dass sie das gesagt haben, vergessen sie ja heute schon immer mal wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Kinder können sich freuen.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-30T10:34:07Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/488495/">
    <title>Bitte verbieten!</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/488495/</link>
    <description>Wenn ich noch einmal den Ausdruck &lt;a href=&quot;http://www.blick.ch/news/allenews/news3311&quot;&gt;weisse Pracht&lt;/a&gt; in einer Zeitung lesen muss, fange ich an zu schreien! Bitte auf den Index setzen!</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-26T10:12:44Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/442017/">
    <title>Angst vor Virginia Woolf?</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/442017/</link>
    <description>Als &lt;a href=&quot;http://www.paschen.de/bibliothek_105/rezensionen/woolf.html&quot;&gt;Orlando&lt;/a&gt; ein reicher, junger Edelmann war, lud er einmal einen Dichter zu sich ein. Der Poet beschwatzte Orlando so lange, bis dieser ihm eine Pension von 300 Pfund pro Jahr versprach (viel Geld war das damals). Wieder zu Hause angekommen, schrieb der Dichter unverzüglich eine beissende Satire über seinen Besuch bei einem reichen, jungen Landadligen, unschwer als Orlando zu erkennen. Orlando war zutiefst gekränkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Nevertheless, he paid the pension quarterly», schreibt Virginia Woolf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woraus sich schliessen lässt, dass &lt;a href=&quot;http://www.bund.ch/artikel_54713.html&quot;&gt;Peter Bieri&lt;/a&gt; kein Englischer Gentleman ist.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-15T15:45:18Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://froggblog.twoday.net/stories/405139/">
    <title>Bittebitte gebt diesem armen Knochengerüst...</title>
    <link>http://froggblog.twoday.net/stories/405139/</link>
    <description>... den Speck der Poesie. Heute früh ertappte ich mein Alter Ego, die Frogg, dabei, wie sie das Bild von Condoleezza Rice anschaute, als wäre die eine alte Bekannte. «Das kanns ja wohl nicht sein!» sage ich streng. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich weiss!» ruft Philemon. «Aber die Arbeit ist Schuld.» Im Büro schieben wir gerade wieder Neun- und Zehnstundentage in Serie. Das Frogg&apos;sche Tagwerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.30 Uhr: Tiger küssen, aufstehen, frühstücken, Zeitung lesen&lt;br /&gt;
8.45: Computer im Büro einschalten &lt;br /&gt;
12.05: Mittagessen&lt;br /&gt;
13.00: weiter arbeiten&lt;br /&gt;
Zwischen 19.30 und 20.30: Computer im Büro ausschalten, nach Hause gehen, ins Sofa sinken, Süppchen essen, fernsehen&lt;br /&gt;
23.30 Uhr: Tiger küssen, schlafen gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An freien Tagen (heute) machen wir nebenbei ein paar Stunden lang die Dinge fürs Büro, die richtig Spass machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, der Job ist ok. Die neuen Kollegen haben mit den kleinen Unberechenbarkeiten der Frogg rechnen gelernt. Ich meinerseits habe die neuen Kollegen manipulieren gelernt  falls nötig. Jetzt sind die Arbeitstage im Schnitt eine Stunde kürzer als vor einem Jahr. Die guten Momente sind, weiss Gott, häufiger geworden. Und ich weiss: Es gibt Tausende von Jobs, bei deren es gar nichts gibt, was wirklich Spass macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frogg jammert weiter. Ihr fehlt der Speck der Poesie. Vor lauter Hunger ist ihr Gedankenleib zu einem dürren Knochenhaufen abgemagert: Einst hat sie darauf verzichtet, Bibliothekarin zu werden. Weil sie nicht in einer Welt leben wollte, die auf einer Karteikarte Platz hat. Jetzt endet ihr Horizont bei der weissen Linie eines Parkplatzes (gebührenpflichtig  &lt;b&gt;das&lt;/b&gt; angesagte Fröscher Lokalthema). Sie lebt in einer Welt der Bildschirme und der Papierhaufen. Vom Anblick des Fröscher Stadtlogos kriegt sie Kopfschmerzen, und ja, eben, Condoleezza Rice...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich, ja neulich war es anders. Da fuhr sie nachts allein über Land, das Autoradio lief, ein Song namens «Electric Snowdrops», überirdisch, kühl und licht und das zarte, hohe Klingeln der Töne fütterte auch das linke Ohr der Frogg. Momente wie auf einer winterlichen Mondreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist schon wieder eine Weile her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja. Ich habe frei. Jetzt setze ich diesen Eintrag online. Dann suche ich hier noch ein bisschen Futter für die Frogg! Vielleicht werde ich ja fündig.</description>
    <dc:creator>diefrogg</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/topics/an+der+tagblattstrasse&quot;&gt;an der tagblattstrasse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 diefrogg</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-17T14:50:10Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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