Ein Monat
Im leider immer noch ungeschriebenen Buch Die gesammelten Lebensweisheiten der Filomena Frogg steht: „Jeder Mensch hat eine bestimmte Grundstimmung. In diese Grundstimmung wird er früher oder später verfallen. Egal, ob er gerade mit Cüpliglas und Kaviarbrötchen am Privatswimmingpool liegt und sich auf einen Abend mit der Liebsten freut. Oder ob er in Russland in einem wintrigen Kaff Multiple Sklerose hat, seine Gasrechnung nicht bezahlen kann und sieht, dass die Kinder in der Schule schlecht sind.“
Nach einem Monat Urlaub sehe ich diese Maxime bestätigt. Leider, muss ich sagen, denn die Frogg’sche Grundstimmung ist geprägt von mehr oder weniger leiser Unzufriedenheit und mehr oder weniger heftiger Ängstlichkeit. Merkwürdigerweise findet es die Frogg weniger anstrengend, irgendein Problem vor sich herzuwälzen als unbeschwert durch die Gegend zu hüpfen.
Immerhin: Bis vor drei Tagen dominierte die Zufriedenheit darüber, dass bisher alles gut gelaufen ist. Der Krimi kommt voran, wenn auch nicht in Riesenschritten. Mein Ohrenleiden hat mich nicht in den Wahnsinn getrieben. Zum Bloggen habe ich auch noch Zeit, und es findet sich immer wieder ein Gspänli, das bereit ist mit mir auszugehen. Aber gestern beim Aufstehen war alles anders: Die Frogg war plötzlich unzufrieden mit ihrem Krimi, unzufrieden mit den Leserzahlen ihres Blogs und fürchtet, dass sie bald alle Gspänli zum Ausgehen aufgebraucht hat.
Im Moment kann ich nur sagen: Zum Glück ist die Frogg nicht mehr 20 und weiss: Sie hat bisher noch jedes dringende Problem gelöst und jede schwere Krise ausgesessen. Stets im Wissen, dass wieder neue Probleme und Krisen kommen. Und in der Hoffnung, dass die Neuen ein bisschen kleiner sein werden. In diesem Sinne: schon fast wieder zufriedene Grüsse an alle
diefrogg
Nach einem Monat Urlaub sehe ich diese Maxime bestätigt. Leider, muss ich sagen, denn die Frogg’sche Grundstimmung ist geprägt von mehr oder weniger leiser Unzufriedenheit und mehr oder weniger heftiger Ängstlichkeit. Merkwürdigerweise findet es die Frogg weniger anstrengend, irgendein Problem vor sich herzuwälzen als unbeschwert durch die Gegend zu hüpfen.
Immerhin: Bis vor drei Tagen dominierte die Zufriedenheit darüber, dass bisher alles gut gelaufen ist. Der Krimi kommt voran, wenn auch nicht in Riesenschritten. Mein Ohrenleiden hat mich nicht in den Wahnsinn getrieben. Zum Bloggen habe ich auch noch Zeit, und es findet sich immer wieder ein Gspänli, das bereit ist mit mir auszugehen. Aber gestern beim Aufstehen war alles anders: Die Frogg war plötzlich unzufrieden mit ihrem Krimi, unzufrieden mit den Leserzahlen ihres Blogs und fürchtet, dass sie bald alle Gspänli zum Ausgehen aufgebraucht hat.
Im Moment kann ich nur sagen: Zum Glück ist die Frogg nicht mehr 20 und weiss: Sie hat bisher noch jedes dringende Problem gelöst und jede schwere Krise ausgesessen. Stets im Wissen, dass wieder neue Probleme und Krisen kommen. Und in der Hoffnung, dass die Neuen ein bisschen kleiner sein werden. In diesem Sinne: schon fast wieder zufriedene Grüsse an alle
diefrogg
diefrogg - 1. Mrz, 15:07
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